#73 Raus aus der Nische: So wird vegan zum Standard mit Albrecht Wolfmeyer
Shownotes
Veganes Essen ist längst kein Nischenthema mehr – es liegt im Discounter, in der Kantine, auf jeder zweiten Speisekarte. Und trotzdem wird gerade vieles unübersichtlicher: Wer darf eigentlich „vegan" auf die Packung schreiben? Wie viel Vertrauen verdient ein Siegel, das kaum jemand vor Ort prüft? Und wie hält eine gemeinnützige Organisation ihre kritische Stimme, wenn sie mit McDonald's und Lidl zusammenarbeitet?
Darüber spreche ich mit Albrecht Wolfmeyer, Leiter Strategie bei ProVeg Deutschland und langjähriger Direktor des ProVeg-Inkubators. ProVeg ist eine der einflussreichsten gemeinnützigen Ernährungsorganisationen weltweit – aktiv in vierzehn Ländern, mit eigenem V-Label, einem Förderprogramm für Food-Startups und direktem Draht zu Konzernen, Investoren und Politik. Albrecht kennt diese Welt von innen, und er sagt einige Dinge, die man so nicht überall hört.
Die große Frage, um die alles kreist: Wie schafft pflanzliche Ernährung den Sprung von der Bubble in den Massenmarkt? Albrecht erklärt, warum Deutschland heute der weltweit führende Markt für pflanzliche Produkte ist, während andere Länder stagnieren. Wir reden über das V-Label und darüber, wie viel Vertrauen so ein Siegel wirklich verdient. Über die Debatte „vegan" gegen „pflanzlich" und die Reaktanz, die das Wort bei manchen auslöst. Es geht um Preisparität im Discounter und die harte Konsolidierung bei den Fleischalternativen – und darum, warum so viele Startups an Novel-Food-Regulierung, langem Atem und Produkten scheitern, die geschmacklich schlicht noch nicht überzeugen.
Es wird auch unbequem: Warum setzt ProVeg auf Pragmatismus statt Ideologie? Und lässt sich das Image von Veganismus überhaupt drehen, wenn das Wort bei vielen sofort Widerstand auslöst? Zum Schluss schauen wir nach vorn: auf Milchproteine aus Präzisionsfermentation, auf kultiviertes Fleisch, auf Fischalternativen, die noch viel Arbeit brauchen – und auf die Frage, welche Kategorie in fünf Jahren so selbstverständlich im Regal steht wie heute die Hafermilch. Dazu Wolfmeyers Blick auf die Proteinwende, die Landwirtschaft und die New Food Conference im August in Berlin.
Eine Folge über einen Markt im Erwachsenwerden – und über die Menschen, die entscheiden, was morgen auf unseren Tellern landet.
Mehr zu Food Fak(t) findet ihr auf Instagram unter @foodfakt_podcast. Dort teilen wir regelmäßig vertiefende Inhalte, spannende Hintergründe und zusätzliche Einblicke zu den Themen, über die Stefan und seine Gäste im Podcast sprechen.
Weitere Informationen rund um den Podcast sowie alle Folgen findet ihr auch auf unserer Website unter www.foodfakt.de.
Transkript anzeigen
00:00:00: wenige Inhaltsstoffe, natürliche Produkte, gesunde Produkte.
00:00:04: Möglicherweise auch noch mit Zusatznutzen viel Protein, viel Ballaststoffe.
00:00:08: All das gerade sind so die Tänzer Markt und wenn man da was bieten kann, was über dieses Level hinausgeht wäre so ein drei Punkt Null vielleicht von der Fleischalternative, die diese Punkte erfüllt ohne die die Kritik einstecken zu müssen dass es künstlich ist oder ungesund ist.
00:00:23: Das ist immer nur ein Beißerfleck.
00:00:25: also wir haben noch längst nicht alles gesehen was da möglich ist.
00:00:29: Herzlich willkommen bei Food Fakt.
00:00:31: Vegane Ernährung
00:00:32: ist im Mainstream
00:00:33: angekommen, im Discounter in der Systemgastronomie auf jedem zweiten Restaurantmenü und trotzdem wird gerade vieles
00:00:41: unübersichtlicher!
00:00:42: Wer darf denn eigentlich vegan auf die Packung schreiben?
00:00:45: Wer entscheidet denn welche
00:00:46: Produkte
00:00:47: es in den Markt schaffen – und welchen
00:00:48: nicht?!
00:00:49: Heute spreche ich mit Albrecht Wolfmeier, Leiter Strategie von Provec Deutschland.
00:00:54: Provek ist eine der einflussreichsten gemeinnützigen Organisationen im Bereich pflanzlicher Ernährung weltweit mit eigenem Zertifizierungslabel, einem Förderprogramm für Start-ups und direkten Draht zu Konzernen, Investoren und Politik.
00:01:08: Albrecht kennt diese Welt von innen – ich vermute er wird heute einige Dinge sagen die man so nicht überall hört!
00:01:18: Lieber
00:01:21: Stefan, danke, dass ich hier sein darf.
00:01:23: Normalerweise starten wir ja mit einer kleinen Verkostung die als Stärkung dienen soll.
00:01:29: Ich fürchte aber du musst jetzt eher stark sein Denn wir verkosten heute die veganen Brathähnchen Chips neu von Fanny Frisch und diese wurden in Kooperation mit Heidi Klum gemacht Und... Ja, magst Du es mal aufmachen?
00:01:45: Sehr würzig und haben kein Hähnchen mehr gegessen, aber schmeckst auch nicht so ganz robs.
00:01:52: Ich finde es riecht... dann ist das schon sehr freundlich gesagt, sehr gewöhnungsbedürftig oder?
00:01:58: Da muss die Heile noch ein bisschen arbeiten!
00:02:01: Also ich probiere normalerweise immer alles mit dem Gast oder mit der Gäste mit, aber in diesem Fall glaube ich, da ist ja die ganze Packung behalten.
00:02:08: Ist wahrscheinlich auch relativ viel Aromen drinnen.
00:02:11: Das
00:02:11: denke ich auch also, aber es rIECHT eigentlich nach... nach Honen oder Hühnchen.
00:02:16: Also würdest du das kaufen oder eher nicht?
00:02:18: Ich mag schon Chaps, aber versuche es ja nicht oft zu kauken.
00:02:21: Die würde ich wahrscheinlich jetzt erst noch... Also
00:02:23: eher die Plänenvariante!
00:02:25: Jetzt wo wir das probiert haben ist mir noch was aufgefallen.
00:02:27: auf der Packung klebt nämlich kein V-Label von Provec sondern ein eigenes Veganzeichen in der Firma Internet, die das rausbringt also ein veganes Jeep ganz ohne euer Logo.
00:02:39: Ist das so ein Zeichen dafür dass Veganismus schon selbstverständlich geworden ist, dass niemand mehr Provecs braucht?
00:02:46: Na ja, Proweg macht er noch viel mehr als nur das V-Label.
00:02:49: Wir sind der Lizenzpartner für das Vlabel in Deutschland und das ist überall zu binden bei DM, bei den Discountern, in den Supermärkten oder auf vielen Startup-Produkten, auf vielen bekannten Food Brands.
00:03:03: Insofern werden auch immer mehr Non-Food Artikel zertifiziert werden.
00:03:10: Ja, es gibt eine gewisse Normalisierung.
00:03:12: Das ist gut und gleichzeitig gibt's einen Bedarf in dieser Normalisierung, eine Orientierung und Vertrauen zu schaffen und dafür ist das Label
00:03:19: da.".
00:03:19: Aber wenn jetzt so Firmen ihre eigenen veganen Labels kreieren, ist das dann für euch eher ein Problem oder ist das eigentlich egal?
00:03:27: Die Kolleginnen und Kollegen haben so viel Arbeit mit Zertifizierungen von neuen Produkten dass es erstmal natürlich nie egal ist.
00:03:33: man möchte es natürlich weiter ausholen, weiter in die Märkte bringen aber im Prinzip ist es völlig okay.
00:03:39: Das Gute am V-Level ist, dass es das bekannteste und das am beste etablierte Level ist.
00:03:44: Also für Konsumenten ist es einfach die Möglichkeit sofort sich zu orientieren im Laden wo sie sind oder zu sehen wenn es ein anderes Level ist, die Klaren, die Footprints da, die Möglichkeit hat auch zu etabrieren aber müssen erst mal lernen als Kunde ins Konsument hin was das ist.
00:04:00: insofern ist das Vorlevel glaube ich, dass das einfach bekannteste etabrierende
00:04:04: Das bekannteste, das etablierteste aber wahrscheinlich auch da sind dass die Leute das meiste vertrauen haben oder?
00:04:09: Genau.
00:04:09: Vertrauen ist ein wichtiger neben dem einfach Orientierung.
00:04:11: Ich schaue schnell drauf.
00:04:12: Da ist dieses Zeichen, das kenne ich.
00:04:14: Neben der Orientierung ist auch ein Vertrauen, es ist ein Standardbahn und kann genau sehen transparent wie das funktioniert, wie das gemacht wird was dafür notwendig ist und dann weiß der Kunde...die Kunden Das mag ich.
00:04:27: Das kann nicht kaufen, das kann nicht essen wenn es dem wichtig ist und die Unternehmen haben damit gleichzeitig eine Auffertung für ihr Produkt in diesem Bereich ohne jetzt vielleicht auch andere abzuschrecken, die das nicht wissen oder nicht wollen.
00:04:38: aber es ist ein kleines Zeichen finden da vorne an dem sich Tiefe dieses Wichtiges orientieren können und Vertrauen haben in die Marke, in das Produkt.
00:04:46: Es gibt ja neben dem veganen Label auch die Debatte darüber innerhalb der Industrie, ob man überhaupt das Wort vegan verwenden soll oder ob man nicht eher pflanzlich draufschreiben soll.
00:04:55: Weil eben Vegan zum Beispiel abschreckend ist.
00:04:58: Also was bedeutet es für ein Label dass genau dieses Wort vegan in sich trägt wenn es doch eigentlich auch eine Tendenz gibt genau dieses word zu vermeiden?
00:05:05: Ja das muss man aushalten!
00:05:07: Das sieht auch unsere Organisation Brovich so aus.
00:05:10: Strategisch sehen wir einfach vom Markt und der Entwicklung hier das Bild in einer Phase sind in der man vegan vegetarisch für bestimmte Zielgruppen noch braucht und zur Orientierung im Dschungel der Produkte, der Angebote.
00:05:25: Das gleichzeitig aber für viele Teilgruppen der Konsumentinnen es auch wichtig ist möglicherweise gar nicht von vegan oder vegetarisch zu sprechen weil das dann eher so Neudeutscherist-Reaktanzen auslöst oder jedenfalls nicht gewünscht ist sondern sprechen wir lieber von pflanzlich um den Begriff Vegan nicht direkt zu verwenden aber zu zeigen was es für ein Produkt ist.
00:05:44: insofern kann man sich dafür entscheiden dass wir eher in der Kommunikation das Wort nicht mehr benutzen, aber gleichzeitig für die Kunden.
00:05:52: Wir haben über Vertrauen und Orientierung gesprochen.
00:05:54: Es ist wichtig es dieses Lehne zu finden.
00:05:56: Manche machen es prominenter wie gesagt auf die Vorderseite.
00:05:58: man kann's auch auf die Rückseite machen.
00:06:00: wer es sucht findet es und andere muss es nie stören.
00:06:06: Es kommt ja eine neue EU Verpackungsverordnung die auch neue Kennzeichnungspflichten mit sich bringt, wird es diese Situation für vegane Claims eher einfacher machen oder noch unübersichtlicher?
00:06:17: Was ist da deine Einschätzung?
00:06:19: Da stecke ich nicht so tief drüber aber mit den Kolleginnen und Kollegen da gesprochen.
00:06:24: Es geht um die Frage auch was nachhaltig ist und was nicht.
00:06:28: Solche Dinge sind auch in gewissen Übern ja nicht.
00:06:31: reichstum an Labels war das wieder Thema Orientierung.
00:06:36: Käufer für die Leute im Laden oder auch draußen in den Restaurants, wenn es dort zertifiziert ist.
00:06:41: Schwieriger Macht mit zu viele sind.
00:06:45: Deswegen haben wir eigentlich mit dem V-Label weißen.
00:06:47: Standard ist eine sehr schöne, glaube ich, Marke auch, die da versteht Die neue Regulierung oder die neuen Regeln werden ist eigentlich nicht beeindruckend.
00:06:58: Wir sehen uns da nicht betroffen davon, aber wir müssen natürlich auch gucken, welche Themen, welche Probleme unsere Lizenznehmenden haben und wenn damit zu uns kommen, dann beschäftigen sie uns damit.
00:07:08: Aber für das Label an sich sehen wir da keine Hürden.
00:07:11: Das Label ist ja das eine.
00:07:12: Dahinter steht ja auch eine sehr massive Bewegung, die sich immer wieder einen Laufen verändert.
00:07:18: Wenn du jetzt heute mir erklären müsstest... Ja, was ist denn der Start aus der pflanzlichen Ernährung?
00:07:24: Wo steht denn die Pflanzliche Ernährungen in Deutschland aktuell?
00:07:26: Was würdest du denn da sagen?
00:07:28: Das Tolle und das Spannende ist dass Deutschland mittlerweile der führende Markt für pflantliche Produkte in der Welt ist.
00:07:35: Es war ja vor zehn Jahren, vor acht Jahren Guggen gab und sehr viel Aufmerksamkeit und Wachstum drin war.
00:07:43: Die USA war natürlich dann vorneweg sehr stark Großbritannien.
00:07:48: Jetzt hat man auch gedacht, dass das in Asien durch die Decke geht und es hat sich in allen möglichen Märkten unterschiedlich entwickelt.
00:07:54: aber mittlerweile nicht nur in Europa sondern mit Blick auf die ganze Welt ist Deutschland der Markt, in dem es am meisten Normalisierung und Etablierung gibt und auch ein Wachstum, klein auswachsen wäre es also.
00:08:05: wir reden jetzt nicht mehr von irgendwie ganz steilen Kurven aber es wächst während anderen Märkten Stagniert oder leicht zurückgeht.
00:08:15: Insofern in Deutschland ist das noch ein sehr spannender Wachstumsmarkt, der kann auch im Vorbild und Antreiber für andere Märkte sein.
00:08:21: So sehen wir es.
00:08:22: Und so ist es auch interessant was hier funktioniert, vielleicht nicht in Spanien, da muss man aber wissen andere Botschaften oder andere Produkte anbieten in Frankreich einen riesiger Markt.
00:08:31: Ist der Markt noch nicht so groß wie in Deutschland?
00:08:34: Da gibt es kleine Märkte in Niederlande die sehr innovativ sind.
00:08:37: Ja, mir gesagt haben die größten Märkte wie China völlig anders.
00:08:40: Da probiert man gerne neue Sachen aus aber dann lässt man sie auch wieder liegen neben den ganzen Argen.
00:08:46: was jetzt kulturell ansprechend ist oder pflanzliche Produkte mit Tofu basierten schon immer Saarwaren muss man sich ja gar nicht unbedingt mit veganen oder vegetarisch begriffenen Höhen wieder aufhalten weil darum geht es denn gar nicht.
00:08:58: also die Märkte sind auch sehr sehr unterschiedlich gesteht in einer Phase des Erwachsenwerdens.
00:09:03: Es gibt Anpassungen, es gibt Konsolidierung.
00:09:05: Es gibt auch Rücksteiger, aber insgesamt geht's jetzt um Kennst du das aus dem Start-up-Bewerk?
00:09:10: Um Skalierung, um Reifung, um Standardisierung und dann weiter.
00:09:16: Ich frage mich aber natürlich ist das Wachstum im Deutschland hier auf eine Preisenkung der Artikel zurückzuführen gerade bei den Discountern?
00:09:23: also ist es echtes Wachsdom in Sinne von auch dass mehr Wertschöpfung entsteht.
00:09:28: oder ist es Wachsstummehrleben?
00:09:30: ja die Artikel billiger werden?
00:09:32: Also erstmal ist es ein ganz wichtiges Signal, dass es in Richtung Preisparität gilt.
00:09:37: Weil mir ein Artikel immer mit einem extra Zuschlag versehen werden weil sie vegan oder vegetarisch platzlich sind.
00:09:45: Kommt man irgendwann nicht weiter außer in Buddles, in Großstädten bei bestimmten Zielgruppen erfolgreich zu sein?
00:09:51: Insofern finde ich insgesamt eine gute Entwicklung, dass man die Produkte auch billiger macht und teilweise günstiger macht als die konventionellen Produkte.
00:10:00: Aber wir sehen auch, dass es in vielen Bereichen noch gar nicht so ist.
00:10:03: Also viele Produkte sind eigentlich noch zu teuer und das hindert auch die Verfügbarkeit und dann auch bestimmte Körperkäuferstätten zu
00:10:11: erreichen.".
00:10:13: Das vorhin das Wort Konsolidierung verwendet.
00:10:15: Konsolidarung der Industrie – bei Fleisch hat man das ja ganz stark gesehen also bei Fleischalternativen.
00:10:21: was bedeutet denn das für Start-ups?
00:10:23: Für den Handel oder für die
00:10:25: Industrie?".
00:10:26: Ja, für Start-ups ist es immer ein hartes Plastik.
00:10:28: Alles zu Alabsabend sperre ich jetzt ja auch wenn wir jetzt über AI reden, künstliche Intelligenz das ist auch nicht leicht aber gerade geht halt ganz viel Geld in diese Technologie, in Verteidigung oder dass die großen Themen unserer Zeit sind und bei Food, bei Lebensmitteln sieht man noch nicht so stark diese Sicherheit und diese grundsätzliche gesellschaftliche Relevanz für diesen immer bestehenden und immer größer werdenden Markt Und Start-ups haben es dann einfach schwer auf dieses nächste Level zu kommen, indem sie wirklich auch ein Produkt liefern können.
00:11:00: Dass in Supermärkten gut gekauft wird was immer weggeht weil man kennt wo hingegen die großen Unternehmen, die halt den Nebenzüttel und die Lebensmittelmärkte beherrschen ist.
00:11:10: da müssen wir einfacher machen teilweise auch dann einfach das gemacht haben was die Start-Ups vorgemacht haben.
00:11:14: von den Start-Up's denen gegen eine teilweise mal die Puste aus und das heißt doch das Geld und dann konnten sie erst nicht schaffen zu einem etablierten Player zu werden.
00:11:23: Aber wir sehen auch einzelne Startups, die schaffen es und die besetzten Platz denen andere nicht besetzen können.
00:11:31: Weil sie etwas innovativeres, was gesünder ist, was spannenderes anbieten.
00:11:35: Denken die Alternativen Milchbereich, Proteinreiche, Pflanzenjoghurt, Strings oder Essen to go aus der Flasche.
00:11:44: Es gibt die tollsten Sachen, die gab's früher nicht.
00:11:47: Unsere Innovation werden für Startups angetrieben und das könnten nur Startups.
00:11:52: Du warst ja lange Direktor des Projekts in Kubators.
00:11:55: Da hast du dich wahrscheinlich sehr stark mit der Frage beschäftigt, wer finanziert diese Start-ups?
00:11:59: Wer entscheidet welche Ideen und Chance bekommen?
00:12:02: In so einem Programm wie wir es etabliert haben, das sich auch über die Jahre verändert hat und dass wir angepasst haben... ging es natürlich am Ende sehr häufig um die Frage, wie kriegen wir Funding?
00:12:12: Wie kriegen wir Geld als Startup.
00:12:14: Es ist die Überlebens- und Lebensfrage, weil Startups nicht organisch wachsen können und die in der Regel immer gar keine Umsätze haben, oft Technologie getrieben sind müssen also erst viel investieren bevor es etwas Marktfähiges gibt.
00:12:27: Und insofern habe ich viele gesehen, die das geschafft haben und viele gesehen die das auch nicht geschafft haben.
00:12:32: vor fünf sechs noch sieben Jahren da ging doch relativ viel Geld rein wobei das ja mal relativ ist.
00:12:37: im Vergleich zu Technologien, wie Software oder jetzt AI ist das immer noch sehr klein.
00:12:44: Aber es gingen dann schon Millionen und insgesamt auch Milliarden da rein in dieses Foodsystemen die alternativen Proteine aber auch geklastet auf relativ wenige Startups.
00:12:55: viele haben auch nichts gekriegt nur sehr wenig.
00:12:59: Das ist immer für jeden Gründer und für jedes Team die größte Herausforderung dieses Vertrauen aufzubauen, dass man hier wirklich eine Fett hat.
00:13:05: Eine Lösung, die es schaffen kann auch mit Geld zu verdienen.
00:13:08: Und dann kriegen sie auch Investment.
00:13:10: Dieser Fokus, der sich total gedreht von dem Glauben daran, das etwas langfristig dann zu dir drücken führt... ...das ist der Delektion war einfach, dies dauert zu lange.
00:13:20: Die Investoren sind teilweise weitergezogen.
00:13:23: Sie fanden es da nicht mehr so interessant oder haben sich die Finger verbrannt im Bereich Food.
00:13:28: Da hat er gedacht, das geht wie Software.
00:13:31: Man so funktioniert's mit dem Bereich Lebensmittel nicht nahe die Sachen.
00:13:35: Die Lösungen sind komplexer und etwas an den Markt zu bringen und dort auch zu bleiben ist schwieriger.
00:13:41: Und Klingenputzen ist auch nicht so sexy?
00:13:43: Klingen-Business ist nicht sexy oder was?
00:13:45: Für manche!
00:13:45: Ich liebe es ja aber...
00:13:47: Nein, nein, nein.
00:13:47: Aber es gibt viel zu verdienen.
00:13:50: insofern ist der Business Case ist ja da,
00:13:53: ne?!
00:13:54: Aber es ist wahnsinnig schwer ein Produkt zu haben, das wirklich eine große Lücke füllt und damit dann auch einfach geteilt wird.
00:14:00: Insofern ist der ganze Fokus jetzt auf wenn man sehr stechnologiegetrieben ist Auf Kommerzialisierung auf Gold to Market die schaffe ich es irgendwas am Markt wirklich zu verkaufen.
00:14:08: Sowohl eine Zutat also eben ein BtoB Ansatz oder auch ein Produkt dass in den Supermärkten in Regalen sein soll.
00:14:17: Was war denn für dich so der wichtigste Grund, warum manche nicht weiterkommen oder warum die in diesem Prozess scheitern?
00:14:23: Obwohl vielleicht die Idee sehr gut klingt.
00:14:25: Ja es gab dann oft auch eine gewisse Neivität und noch einen Unwissen.
00:14:30: da bin ich damals jetzt fünf sechs Jahre zurück gedacht wie schnell das geht dass man zum Markt kommt.
00:14:35: viele Dinge sind ja gar nichts zugelassen die fallen unter den Novel Food Regulierung und dann hat man sich schon erhofft dass das schneller geht.
00:14:44: Aber die Behörde dahinter in Europa ist immer eine sehr, sehr strenge, in sehr hinsichtlich der alte Einrichtung, die diese Fälle prüft und dafür vergehen mehrere Jahre.
00:14:56: Das kostet sehr viel Vorbereitung und sehr viel Geld und darauf sind die Startups hoffentlich vorbereitet gewesen oder sie haben unterschätzt wie hoch dieser Hürde ist.
00:15:06: Das andere ist auch jetzt.
00:15:07: im Bereich pflanzliche Lebensmittel waren viele vielleicht doch nicht so gut, wie wir gehofft hatten.
00:15:11: Wir sehen auf das Jahr zwölfund sechstundzwanzig als Niemal-Einfach-Resurgie in Chips zu machen die sofort ansprechend schmecken sollen mit dem Brathälchen Geschmack.
00:15:20: Unerhübschen Frauwornet
00:15:21: drauf?
00:15:22: Fahre wird man denken dass es einfacher.
00:15:23: aber auch das ist nicht so einfach.
00:15:25: Aber natürlich auch andere Mittel und mehr Geduld Wenn Sie wollen, die können sowas auch testen.
00:15:29: In Startup kann ich einfach mal den Regal Platz kaufen um neue Chipsorten zu prüfen.
00:15:34: da ruiniert es sich vielleicht schon.
00:15:36: Ist vielleicht auch nur ein PR-Gag?
00:15:38: Den kannst du sich in Startups auch nicht leisten!
00:15:40: Und
00:15:40: dieses ganze Brandbuilding was als Startups teilweise auch versucht haben eine Fanny Frisch zu werden oder wie das Old League geschafft hat eine echte Marke im alternativen Bereich Das haben auch viele unterschätzt.
00:15:53: Wie viel Ressourcen, wieviel Kraft und wieviele Zeit das in Anspruch nimmt, um wirklich dann draußen wahrgenommen zu werden als die neue Marke, sagen wir für mich Alternativen oder für eine Käsealternative.
00:16:06: Oder für Fleischalternativen und mehr.
00:16:10: wie gesagt man muss auch selbstkritisch zugeben aus der Marktzicht viele Dinge waren noch nicht gut genug.
00:16:16: ja es war ganz spannend zu sehen dass man mit Pflanzenfleisch und andere Produkte imitieren kann.
00:16:23: Aber dann kam der Rückschlag, einfach zu sehen es braucht auch viele Inhaltsstoffe das braucht viel Technologie.
00:16:31: Das ist toll für bestimmte Konsumenten im Fast-Food Bereich ob man jetzt den Burger konventionell ist oder einen Fantastischen Burger von Beyond Meat aber nicht für alle und jeden Tag sowieso nicht empfehlen Sie also wollen wir gesündere Produkte die smarter sind in denen sich dass sie weniger Inhaltenstoffe und weniger Verarbeitung brauchen.
00:16:52: Und dahin geht der Markt gerade Richtung Gesundheit, gleichzeitig Convenience und Funktionalität.
00:16:56: Alles muss ja irgendwie ein Mehrwert bieten und da ist auch viel Potenzial für die pflanzlichen Ernehmensmitteln.
00:17:03: Siehst du auch weiße Flecken?
00:17:04: Wo du sagst das eine Kategorien, der kaum jemand noch wirklich überzeugen entwickelt hat?
00:17:09: Gerade wenn man so an Gemüse zwei Punkt Null vielleicht denkt
00:17:13: sie gibt noch viel zu tun und tatsächlich gibt es auch so ein bisschen.
00:17:15: zurück zur Natur möchte man was sagen.
00:17:18: Wie gesagt, die wenige Inhaltsstoffe.
00:17:21: Natürliche Produkte, gesunde Produkte.
00:17:24: Möglicherweise auch noch mit Zusatznutzen.
00:17:26: Viel Protein viel Ballaststoffe all das gerade sind so die Tänzer Markt und wenn man da was bieten kann, was über dieses Level hinausgeht wäre so ein drei Punkt Null vielleicht von der Fleischalternative, die diese Punkte erfüllt ohne die die Kritik einstecken zu müssen, dass es künstlich ist oder ungesund ist.
00:17:44: Das ist immer noch ein Beißerfleck.
00:17:45: also wir haben noch längst nicht alles gesehen was da möglich ist aber gerade der Trendrichtung das muss ja auch noch bequem sein.
00:17:52: Leute haben weniger Zeit zu kochen.
00:17:53: Es muss möglicherweise diese zusätzlichen Inhaltsstoffe haben.
00:17:58: Protein ist schon fast Standard gibt's ja auch Chips mit Protein hier sind keine drauf.
00:18:01: aber Proteinschips, Protein alles und Protein Limonade Es ist schon normal, jetzt kommt es mit Ballaststoffen genauso.
00:18:09: Also man braucht auch diese Funktionalität und mehrere Ernährungsmäßig gesprochenäre Fliegen in einer Klappe zu schlagen.
00:18:17: Das sind noch Dinge wo wir zeigen müssen dass pflanzliche Ernährung die bessere Variante ist, wo ein Mietes von dem erreichen kann was sie können jetzt in den Lebensmitteln nicht schaffen.
00:18:28: Und dann gibt's große Trends wie Longevity also das gesunde lange Leben zu erreicht.
00:18:33: und auch da spielen Pflanzliche Snacks, pflanzliche Hauptnahrungsmittel, Hülsenfrüchte, Pilze und so was.
00:18:40: Eine große Rolle die noch nicht ausreichend durchlacht und entwickelt ist.
00:18:44: Bei eurem Inkubat habe ich gesehen läuft gerade die Kohorte Dreizehn Startups aus Polen Brasilien Singapur Indonesien.
00:18:51: Was sagt man das über den Zustand der Deutschen oder der europäischen Food Start-Ups Ökonomie?
00:18:56: Oder dieses Ökosystems?
00:18:58: Naja, das sagt nicht unbedingt so viel.
00:19:00: Das Programm ist international und wir sprechen damit alle Startup-Grunde auf der ganzen Welt an.
00:19:06: In Asien gibt es da sehr innovative Teams eben auch in Osteuropa immer mehr.
00:19:11: Aber Deutschland gilt trotzdem und speziell Berlin, wo wir gerade sitzen Hielt als ein Food Hub.
00:19:17: tatsächlich Bist nur so geworden und hat vielleicht gar nicht geplant wieviel's in Berlin was halt so entsteht.
00:19:23: dann nimmt man das auch gerne an.
00:19:25: Aber es kommen immer wieder Start-ups aus Deutschland zu uns, auch aus Österreich oder aus zentraler Europa.
00:19:32: Das Feld ist die ganze Welt.
00:19:37: Provek macht ja viel, viel mehr.
00:19:39: Hast du vorhin auch selber gesagt?
00:19:40: Wenn wir uns jetzt die Organisation als Ganzes ansehen... Also was ist eigentlich da Proveck?
00:19:45: Was ist es, was ist hinter dieser Organisation?
00:19:48: Provec
00:19:49: verliert sich nicht gerne eine Ernährungsorganisation, die tatsächlich weltweit aktiv ist.
00:19:54: In vierzehn Ländern sind wir aktiv und haben eine interessante Organisation.
00:19:59: Und wie sagt man auf Deutsch ... Branches Länderorganisation wie Deutschland.
00:20:06: Niederlassung hier in Berlin, in Deutschland da ist die größere dort Komprobage ursprünglich her.
00:20:11: aber mittlerweile ist es tatsächlich eine globale Organisation und unsere Mission ist es diesen Wandel zu einer nachhaltigen Ernährungssystem zu beschleunigen und kanzliche Nahrungsmittel verfügbar, leistbar und zur ermöglichen den Genuss auch nicht zu vergessen.
00:20:34: Wir arbeiten ja viel mit Institutionen und Unternehmen zusammen, gibt es da eine Linie wo ich sage, da arbeitet er zusammen bzw.
00:20:42: da wird er dann nicht zusammen aber eben nicht zustande kommen?
00:20:45: Wir sind eine pragmatische und insofern auch nicht ideologiegetriebene Organisation.
00:20:50: gleichzeitig ist der Impact die Mission natürlich alles um was es geht.
00:20:54: wenn wir sehen dass wir im Sinne dieser Mission den Wandel zur einen nachhaltigen Ernährungssystem gemeinsam mit so einem Unternehmen vorantreiben zu können, dann machen wir das.
00:21:05: Wenn es jetzt darum geht, das Proformer zu tun oder möglicherweise mit anderen Motiven müssten wir das hinterfragen.
00:21:11: aber wir haben sehr gute Erfahrungen damit nicht nur mit Start-ups auch mit großen Unternehmen in Partnerschafts zu arbeiten.
00:21:17: Nur ist das V-Level ja... Wir haben ja besprochen da geht's natürlich auch um große Unternehmen.
00:21:22: teilweise sind das Unternehmen die auch vegane und vegetarische Birkte haben aber auch konventionelle Teilweise sind das welche die eben nur dass er wird geht es darum, uns einfach auszurollen weiter zu treiben und größer zu machen.
00:21:34: Wenn man jetzt mit so einem McDonalds oder einem Lidl zusammenarbeitet wie kann man dann seine kritische Stimme behalten?
00:21:41: Lidls und auch McDonald's sind ja auch kontinuär große Treiber des Wandels in die mitziehen.
00:21:46: da kann man ja unglaublich große Käuferschichten erreichen und das ist für uns ganz wichtig im Ansatz.
00:21:52: wir sehen natürlich anders wahrgenommen werden kann.
00:21:56: Warum lässt sich eine Ernährungsorganisation an die Gemeinnützige Einrichtung auf sowas ein?
00:22:02: Weil es uns um den Wandel geht und den Künder nicht nur in Start-ups, sondern auch mit NGOs erreichen.
00:22:08: Mit einzelnen Menschen denen das Wichtigste sind eben auch bei den großen Organisationen im Übrigen auch mit der Politik, mit Regierungen und auch mit anderen NGOs und der Wissenschaft.
00:22:18: Wie viel politischen Einfluss hat da Pro-Welt, weil ich habe gesehen der wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik hat zuletzt in seinem Bericht veröffentlicht, dass mehr politische Unterstützung für die Proteinwände notwendig ist.
00:22:30: Proveq wird da als wichtige und treibende Kraft genannt.
00:22:33: Wie viel Einfluss politischer Art habt ihr denn da?
00:22:38: Messen können wir das nicht aber wir können dann solchen Beispielen womöglich sehen, dass es sich lohnt kontinuierlich kollaborativ heranzugehen.
00:22:49: mit den Entscheidern, mit den Einrichtungen, mit Institutionen In der Zivilgesellschaft, in der Wissenschaft und in der Wirtschaft habe ich eben auch in der Politik zu reden.
00:22:58: Im Austausch zu sein und aufzuzeigen was möglich ist und warum es wichtig ist.
00:23:02: Und dann kann man sagen hier dass wir so wahrgenommen werden und in diesen Gesprächen dabei sind.
00:23:08: das ist für uns wichtiger als dagegen zu sein unter bestimmte Positionen unbedingt zu vertreten ohne Einfluss zu haben.
00:23:17: Das jetzt kann man da auch zum Beispiel einen gewissen Imagewandel oder eine Imageverbesserung zum Thema Veganismus bewirken, weil ich jetzt gerade merke natürlich in Teilen der Bevölkerung hat das ja teilweise auch ein ziemliches Imageproblem oder löst negative Reaktionen aus.
00:23:34: Wie geht dann mit diesem Widerstand um?
00:23:36: Oder diesen Widerspruch?
00:23:39: Das müssen wir aushalten!
00:23:40: Das ist im öffentlichen Debatten so, dass es in privaten Gesprächen so die man führt und es bringt eben nichts andern in der Haltung oder den Konsumverhalten aufzuzwingen, oder versuchen zu bequeren.
00:23:54: Wir brauchen gute Argumente und die gibt es für die Sache und ist auch immer unterschätzt wie wichtig dir die Lebensmittelbranche und wie wichtig das Essen und Trinken ist im Sinne auch der Nachhaltigkeit, der Sicherheit für uns alle in Deutschland, in Europa und auf der Welt und da drauf zu gucken und das zu unterstützen und zu verdeutlichen dass es also unsere Aufgabe
00:24:19: Ein so ein Tool sind ja, glaube ich auch die Konferenzen.
00:24:21: Habt ihr jetzt gerade eine Bevorstehen?
00:24:24: Worum geht's da?
00:24:24: New Food Conference im August?
00:24:27: Ja das ist unsere jährliche Hauptveranstaltung in der wir in diesen Bereichen Politik, Wachstum, Unternehmen und Technologie die wichtigsten Player zusammenbringen hier in Berlin.
00:24:42: Und über diese Themen, wo steht eigentlich diese Industrie?
00:24:45: Wo steht die Gesellschaft derzeit bei diesem Thema um die alle zusammenzubringen und dem neuesten Stand zu diskutieren.
00:24:52: Das ist was wir am fünfundzwanzigsten August machen hier in Berlin.
00:24:55: A New Food Conference und das ist auch im Namen.
00:24:57: Es geht dem Konziver auch immer um das Was kommt als nächstes im Bereich Lebensmittel?
00:25:02: Das ist unser Ansatz!
00:25:06: Ja ich komme sicher vorbei.
00:25:07: allerdings mich hält doch ein Stück weit irgendwann wieder ab bei solchen Veranstaltungen, dass doch immer sehr ähnliche Stimmen und ähnlichen Leute da sind, die eigentlich immer dieselbe erzählen.
00:25:18: Und das hat dann irgendwann einen Bart.
00:25:20: Also ich frage mich dann oft, wo kommen neue Stimmen her?
00:25:22: Warum haben die neuen Stimmen unter Anführungszerrigen so selten eine Bühne?
00:25:28: Das ist eine gute Frage.
00:25:30: Ich kann das nicht beantworten, ich organisiere aber auch keine Konferenz.
00:25:33: Aber ich merke halt schon, wenn ich auf so eine Konferent gehe und zum zwanzigsten Mal dann die Story der Rügenwalder Mühle höre, kriege ich ein relativ müdetes Gesicht?
00:25:42: Vielleicht gibt es zu wenige Ideen oder gibt's zu wenigen Leute?
00:25:45: Naja, weil es die Rügenwahl der Müller als ein Beispiel ist insofern interessant, weil sie es geschafft haben Als konventionelles, altes Unternehmen der alten Industrie eine neue Sparte zu erarbeiten, zu eröffnen die sehr erfolgreich ist und die auch akzeptiert und allerkannt bei den Menschen.
00:26:02: Und weil in den Märkten es so interessant aber natürlich muss man da nicht immer drüber reden.
00:26:06: Es gibt doch viele andere, es gibt viele Startups, die tolle Sachen machen im Bereich Fermentationen.
00:26:12: Es gibts viel Leute die sich um diese regulatorischen Fragen kümmern, aber man braucht die Politik eher... Es gibt die Landwirtschaft mit denen man reden muss, weil die oft ein bisschen vergessen wird.
00:26:21: Insofern war es nicht, dass bei uns nur die Rügenwalga Müller oder ein ehrliches Unternehmen auf der Bühne sitzt.
00:26:27: Und das geht um die Gesamtstimmen und die wichtigen Stimmen aus dieser Branche und jenseits der Bubble auch zusammenzubringen.
00:26:36: Es ist ganz wichtig, dass wir uns mit Selbstbeschäftigungen sagen wie toll das alles ist und wie gut das schon funktioniert hat oder was nicht funktioniert, sondern es geht darum auch die anderen rein zu holen.
00:26:46: Das ist uns ganz wichtig und ich sage auch so pragmatisch... ohne Ideologie da rangehen, aber dann kommen wir interessanter euch schon mal hier bei raus.
00:26:54: Aber was würdest du denn sagen?
00:26:55: Wir sind die Leute, die die öffentliche Meldung zum Thema Veganismus wirklich prägen gerade.
00:27:01: Kann man das so festmachen?
00:27:03: Ich glaube jetzt nur dass gute Lösungen und gute Produkte für sich sprechen, wenn sie verfügbar sind.
00:27:08: Das ist auch unser Ansatz hier.
00:27:09: Wenn die da sind, wenn man die kaufen kann, wenn die auch noch günstig sind oder zumindest nicht übermäßig überteuert... aus Kosten gründen, dann haben wir schon mal viel geschafft.
00:27:20: In Kleidsache eine Offenheit da ist auch in der Debatte Stichwort Reaktanz oder nur will ich nicht, brauche ich nicht.
00:27:29: Wenn so ne Offenhalt da ist, dann gibt es auch ne Chance auf Erfolg.
00:27:33: Dass sich die Konsumenten muss dann dankfristig verändern.
00:27:37: Wer beeinflusst sowas?
00:27:38: das können Leute wie du lernen Es können Influencels sein Das sind Einrichtungen wie ProVage Das sind aber auch Politiker dieses Thema ernst nehmen und die sich damit beschäftigen.
00:27:50: Bundes sind, das sind auch Unternehmen große wie Kleinem oder auch Große, die mit kleinen zusammenarbeiten.
00:27:56: Man alleine geht es nicht.
00:27:57: Startups schafft es nicht fanny-fresh Level zu erreichen was die Bekanntheit betrifft.
00:28:02: und Fanny Frischschaft ist vielleicht nicht gute Chips zumachen in den Apparat.
00:28:06: Händchen schmecken wenn sie nicht ins Startup haben dass ihnen dabei hilft.
00:28:09: als ein Beispiel
00:28:12: Die vegane Szene.
00:28:12: er sieht dafür berühmt oder berüchtigt eigentlich sehr laut, stark und sehr laut zu sein.
00:28:18: Würdest du sagen sie ist noch immer zu wenig laut bzw.
00:28:22: sind noch nicht laut genug?
00:28:23: Ja ich sehe mich da jetzt nicht in der Rolle des veganen Aktivisten oder die er laut sein muss, sondern uns geht es um den Austausch und die guten Argumente, um die Zusammenarbeit mit diesen Institutionen, die was verändern und auch den Markt langfristig am stärksten beeinflussen.
00:28:41: aus unserer Sicht Insofern, es gibt Momente und es gibt Probleme bei denen man laut sein muss.
00:28:47: Und das ist dann die Rolle von zum Beispiel Aktivisten.
00:28:51: Das ist aber auch wichtig dass wir langfristig im Austausch bleiben um eine Veränderung zu schaffen.
00:28:57: Es gibt Dinge über die man sich ärgern kann oder über den man sich fällt.
00:29:00: ärger weil es das Produkt nicht mehr gibt was man mochte oder warum diese Zulassungswege so lange dauern.
00:29:06: Aber es geht doch für alles einen guten Grund oder zumindest Gründe die erklären können.
00:29:09: Also muss man sich damit beschäftigen und darauf einstellen.
00:29:12: Es gibt da kein Gut und Bösern, kein Schwarz und Weiß.
00:29:15: Das ist nicht meine Erfahrung.
00:29:17: Albrecht, lass uns vielleicht zum Abschluss noch ein bisschen nach vorne schauen denn die entscheidende Frage ist ja was kommt das Nächstes?
00:29:23: Und wenn du so eine Prognose abgeben müsstest welche Kategorie wird in fünf Jahren selbstverständlich im Supermarkt?
00:29:29: stehen wir heute für echt die Haarfamilch?
00:29:32: Ja an der Milch oder an den Milchalternativen?
00:29:35: kategorisieren wir ja was passieren kann in die Produkte So gut sind und auch so Gevorteile liegen gegenüber dem konventionellen, dass es angenommen wird.
00:29:45: Und dann zu einem Massenmarkt tauglichen Produkt wird.
00:29:49: Heute kann man sich kein Supermarkt mehr ohne eine große Auswahl an Milch aus Hafer oder Mandel oder Soja vorstellt.
00:29:56: Wir haben bei Fleischaltertiven gesehen das es in diese Richtung geht.
00:29:59: da gibt's ja auch schon ne riesige Auswahl.
00:30:01: die müssen jetzt noch besser werden bis wir teil.
00:30:03: Die müssen jetzt normaler werden.
00:30:07: Dann haben wir noch eine sehr kleine aber wachsende Kategorie, das sind Fischalternativen.
00:30:12: Fisch ist schwierig, Fisch wird auch als gesund gesehen.
00:30:15: Viele Leute wollen eben sagen, Fische ist nicht so ein Problem wenn ich weiter Fisch konsumiere oder es bietet mir in der Alternative, weil man sich die Nährstoffe im Auge gibt's auch interessante Lösungen und da glaube ich, werden wir noch mehr Innovationen sehen.
00:30:28: Aber auch beim Milchbereich, im Bereich Joghurt-Alternativen, Joghotdrinks und so was passiert noch wahnsinnig viel.
00:30:34: Also Convenience wie gesagt ist ein ganz großes Thema.
00:30:37: wenn es die pflanzlichen Alternativen auch noch diese Fragen alle bedienen.
00:30:40: Wie kann ich etwas bequem einfach und noch sehr gesund gesünder als mit dem was es konventionell gibt?
00:30:46: Bedienen dann sind sie auch sehr erfolgreich.
00:30:49: Ein bisschen weiter gedachtes Wenn wir diesen regulatorischen Weg schaffen und leider das DEU dort wahrscheinlich die Region in der Welt die am längsten braucht.
00:30:56: aber Wir hoffen und arbeiten, wenn das schneller geht.
00:31:00: Dann werden wir möglicherweise auch die Milchproteine sehen in den schlandslichen Produkten wie tief unter Kuh sind.
00:31:09: aber das ist da noch nicht zugelassen.
00:31:10: Und dann kann man damit alles Mögliche machen.
00:31:12: Damit können wir auch andere Käsearten machen Man kann damit einen Joghurt machen Man kan damit auch von den Nährstoffen all das bieten was die Kuhmilch schon bietet Und es geht dann noch in vielen Bereichen.
00:31:25: Walterfermentationen hat so viele Facetten und Möglichkeiten, wenn wir an pilsbasierte Lebensmittel denken auch darüber hinaus was Fleisch imitieren will.
00:31:35: Denken mir sowie Tempeh oder Tofu oder so ja im Allgemeinen.
00:31:41: Wir brauchen Dinge die gar nicht mehr irgendwann sein wollen sondern die einfach für sich stehen und einen tollen Geschmack bieten die möglicherweise noch gesund sind und vielleicht sogar einfach zuzubereiten oder glascht werden kommen.
00:31:52: Wir sind Thema, wie kultiviert das Fleisch?
00:31:54: vielleicht dann das ganze Thema Veganismus obsolet machen.
00:31:59: Kultivierter Fleisch ist einfach eine sehr langfristige Lösung.
00:32:03: gibt es Fortschritte und es gibt auch dort jetzt mehr Offenheit.
00:32:06: Es gibt auch in den Strategien der Länder also der Regierungen, die in Deutschland jetzt auch mehr offenheit ist zu unterstützen.
00:32:12: Das ist auch ganz wichtig weil es eine Menge Forschungsgeld braucht und das können sie startups nicht über Investoren alleine schaffen.
00:32:19: Es muss aus öffentlichem Mittel unterstützt werden.
00:32:21: Und dann gibt es neben dem, dass es entwickelt werden muss und skaliert werden muss irgendwann auch das Zulassungsproblem.
00:32:28: Auch dort weiß man noch nicht wie lange.
00:32:29: das dauerte einige Jahre aber als würden Teilen der Industrie konventionellen Produkte von heute ersetzen.
00:32:36: da bin ich ganz ganz sicher wir werden einfach ein bisschen mehr Fantasie bauen und ein bisschen längerfristig denken müssen.
00:32:43: aber denke an die Menschen wie lang wir schon essen.
00:32:45: seit des Menschen gibt bis Essen und seit tausend Jahren wird Essen gehandelt und seit mindestens hundert Jahren wird es auf industrieller Basis produziert.
00:32:54: Das muss man erst mal aufräumen mit neuen Technologien und neuen Ideen.
00:32:58: Man muss vor allem auch die Konsumentinnen und Konsumenten mitnehmen, weil das vorhin die Fischalternativen erwähnt.
00:33:05: Die Fisch-Alternatifen haben bei mir so manche Zehen Nägel in die Höhe geschoben, weil der einfach so geschmacklich so schlecht war.
00:33:14: Ich frage mich würde ich jedenfalls wieder eine Fisch Alternative kaufen auf dem ich jetzt zehn probiert habe, die einfach nicht gut waren.
00:33:21: Also wie holt man denn da die Konsumenten und Konsumentinnen ab in so einer Entwicklung?
00:33:27: Es ist ein langer spieliger Weg.
00:33:29: mit guten Produkten, mit Geschmack und mit fünfligen Preisen und guten Ideen kann man das machen.
00:33:36: Da geht es auch gar nicht darum zu sagen, dass ist der Lachs oder das ist das Schrimpol oder sowas.
00:33:42: weil muss man doch einmal sagen, das hat ähnliche Qualität im Fischprodukt mit den Vorteilen, die auch natürlich auf der Hand liegen.
00:33:50: Es ist nachhaltig, dass das gesünder ist und dass es möglicherweise andere Probleme löst und dann hat er so eine Chance, glaube ich.
00:33:57: Und ich biete dir gerne eigentlich kennen paar, wo ich doch vertrauen hätte, dass du das nöblicherweise abzutieren und sogar vielleicht genießen könntest.
00:34:04: Na gut!
00:34:04: Besser jeden Tag.
00:34:06: Ich probere es dann immer gut bei der Konferenz ab.
00:34:09: Gehen wir vielleicht noch mal in eine andere Richtung?
00:34:10: Die Proteinwende betrifft ja nicht nur Konsumenten-Konsumentinnen sondern auch Landwirten.
00:34:15: Wie realistisch sind da eigentlich das Strukturwahn in der deutschen Landwirtschaft?
00:34:20: Oder gibt es da Blockierer und wer sind die.
00:34:23: Ja klar, die Landwirte werden auch immer so ein bisschen außen vorgelassen bzw.
00:34:28: instrumentalisiert, zumindest eine Zielgruppe oder eine Gruppe von Menschen, die gar nicht leicht zu erreichen ist, wenn sie irgendwo indirekt betroffen sind.
00:34:36: aber von den Berührungspunkten und von der Arbeit, wie ich sie kenne, gibt's eine große Offenheit im Wandel, wenn man gute Alternativen anbietet oder gute Möglichkeiten anbiete.
00:34:49: Es braucht eine Landwirtschaft und es braucht auch eine Konvenskalle und eine Bio-Landwirtschaft.
00:34:53: aber es gibt auch viele Landwirte die gerne was anderes machen würden.
00:34:56: Es gab jetzt gerade den Beispiel in Niederlanden wo wir zum ersten Mal auf einem Hof auch Bioreaktoren installiert wurden und die könnten eines Tages möglicherweise kultiviertes Fleisch produzieren.
00:35:08: Ergänzen?
00:35:10: Ja, es geht einfach darum... Visionär und innovativ dann zu denken, wie es noch gehen könnte statt immer weiter so wie bisher.
00:35:18: Und da sind auch die Landwirte glaube ich dabei.
00:35:20: Klar, zur starke Lobby gibt's eine starke Anhaftung an das Bewahren des bestehenden Wonsaunis auf den Kopf stillen.
00:35:28: Es geht nicht darum die Landwirtschaft abzuschaffen.
00:35:31: Es ist nur darum die Zukunft zu denken.
00:35:35: Die wird nicht so sein wie heute!
00:35:37: Denken wir in die Zukunft, wenn du da Lebensmittel brauchst und einen einzigen Satz mitgeben könntest.
00:35:42: Was wäre das denn?
00:35:43: Da wo ich herkomme würde ich können sagen arbeitet mit Start-ups es lohnt sich für beide Seiten aber tatsächlich an der Industrie gedacht.
00:35:51: seid offen und probiert Dinge aus.
00:35:55: Lieber Albrecht vielen Dank für dieses Gespräch!
00:35:57: Die wirklichen spannenden Einblicke.
00:35:59: Ich wünsche euch alles alles Gute!
00:36:01: ProVetch aber natürlich auch dir für deine Rolle als Chefstrategie.
00:36:05: Ich bin gespannt, wie sich das Thema Veganismus in den nächsten Jahren entwickelt.
00:36:08: Und ich bin mir sicher, pro Redschwitter wird dabei natürlich keine unwichtige Rolle spielen.
00:36:12: Schön, dass du da warst!
00:36:13: Danke
00:36:14: für die Anladung.
00:36:16: Das war's für heute von Food Fakt.
00:36:18: Alle Infos zu den Heidi-Chips und der New Food Konferenz von Provec findet ihr wie immer unter foodfaktunterstrich podcast.
00:36:26: Und dort könnt ihr mir auch gerne eure Nachricht hinterlassen, ich freue mich immer über eure Gedanken und schreibt mir gerne welche Themen euch beschäftigen wenn ihr als Gast hören wollt oder was ihr euch von Food Fact in Zukunft anders oder vielleicht auch zusätzlich
00:36:40: wünscht.
00:36:40: Versprochen!
00:36:41: Ich lese und beantworte wirklich alles.
00:36:45: Und Servus bis
00:36:46: zum nächsten Mal!
Neuer Kommentar