#71 Future Food Technology: Wie Biotechnologie unser Essen neu erfindet mit Jenny Rädecke
Shownotes
Vanille ist knapp. Kakao wird teurer. Fischöl ist endlich. Und die Lebensmittelindustrie schaut oft noch zu, während die Rohstoffbasis, auf der sie seit Jahrzehnten aufbaut, unter Druck gerät. In dieser Folge spreche ich mit Jenny Rädecke — Betriebswirtin, Food-Expertin und meine Co-Gründerin bei Future Food Technology — über die Frage, die uns beide seit einer Weile beschäftigt: Was kommt, wenn die klassischen Rohstoffe nicht mehr reichen?
Future Food Technology ist ein Unternehmen, das wir gemeinsam gegründet haben, um genau diesem Problem zu begegnen. Gemeinsam mit einem Biotechnologen, Forschungseinrichtungen und Industriepartnern arbeiten wir an Rohstoffen, die über biotechnologische Prozesse hergestellt werden — Rohstoffe, die bisher schwer zugänglich waren, zu teuer, zu instabil oder schlicht nicht in ausreichender Menge verfügbar.
Im Gespräch klären wir, was hinter Begriffen wie Präzisionsfermentation und pflanzlicher Zellkultivierung wirklich steckt — ohne Fachjargon, ohne Hype. Präzisionsfermentation ist dabei keine neue Erfindung: Labferment, das für die Käseherstellung benötigt wird, wird bereits seit den Neunzigern auf diesem Weg produziert. Was sich verändert hat, sind die Anwendungsfelder — tierisches Protein ohne Tier, Kakaobutter aus dem Bioreaktor, Vanillin ohne Vanilleschote.
Wir reden auch darüber, warum die Industrie trotz steigender Rohstoffpreise oft noch zögerlich reagiert, welche technischen Hürden bei der Zellkultivierung noch zu nehmen sind und was die europäische Novel-Food-Regulatorik mit dem Tempo dieser Entwicklung macht. Und wir wagen einen konkreten Blick nach vorne: Welche Produkte könnten in zehn Jahren Standard im Supermarkt sein — und was wird trotz großer Versprechen vielleicht verschwinden?
Diese Folge ist etwas Besonderes, weil ich hier ausnahmsweise auch in eigener Sache spreche. Es ist ein Gespräch zwischen zwei Menschen, die an einer Sache arbeiten, von der sie überzeugt sind — und die offen darüber reden wollen, wo wir stehen, was noch fehlt und warum es höchste Zeit ist, dieses Thema aus den Laboren in die öffentliche Diskussion zu bringen.
Wer mehr über Future Food Technology erfahren möchte: www.futurefoodtechnology.com
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Weitere Informationen rund um den Podcast sowie alle Folgen findet ihr auch auf unserer Website unter www.foodfakt.de.
Transkript anzeigen
00:00:00: Vanille ist chronisch einfach knapp.
00:00:01: Ich meine, heute ist es schon so, dass ninety-fünf Prozent der Vanilleearrom eigentlich synthetisch hergestellt werden.
00:00:06: Café ist ähnlich wie Kakao zu sehen im Grunde.
00:00:09: Genau und das sind so Rohstoffe wo wir jetzt schon eine Knabheit erleben oder eben eine Preisexplosion.
00:00:16: Herzlich willkommen bei Food Fakt.
00:00:19: Unsere heutige Folge ist etwas ganz Besonderes, denn heute mache ich mal eine Ausnahme und spreche in eigener Sache!
00:00:25: Zusammen mit Jenny Redeke habe ich vor kurzem Future Food Technology gegründet – ein Unternehmen das sich auf eines der spannendsten Themen der nächsten Jahre konzentriert Rohstoffe aus biotechnologischen Prozessen, Präzisionsfermentation, Zeltkultivierung – also Verfahren die neue Zutaten möglich machen.
00:00:43: Die bisher schlicht nicht existierten Rohstoffen, die nur schwer zu bekommen sind oder eben nur mit enormem Einsatz hergestellt werden können.
00:00:52: Gemeinsam mit einem Biotechnologen an Bord und Forschungseinrichtungen und Industriepartnern entwickeln wir diese konkreten Rohstoffes!
00:01:00: Jenny ist Betriebswirtin und Fudexpertin.
00:01:02: Und bringt genau das mit, was in diesem Feld so oft fehlt – den Blick für das große Ganze!
00:01:07: Die Fähigkeit komplexe Technologien verständlich zu übersetzen und letztendlich auch strategisch einzuordnen.
00:01:14: Das klingt vielleicht sehr theoretisch und ich werde euch vielleicht fragen warum erzähle ich das jetzt alles in diesen Podcast?
00:01:19: Die Antwort dazu ist einfach….
00:01:21: Ich bin nämlich überzeugt, dass dieses Thema unsere Lebensmittel in den nächsten Jahren massiv verändern wird und es ist höchste Zeit darüber offen zu reden.
00:01:30: Freut euch also auf ein Gespräch das vielleicht ein bisschen anders ist als sonst!
00:01:36: Liebe Jenny Herzig willkommen bei FOODFACT.
00:01:38: ich freue mich sehr, dass du heute dabei bist.
00:01:40: Hallo Stefan, vielen Dank für die Einladung.
00:01:42: Bevor wir in die Tiefe der Biotechnologie einsteigen, lass uns doch mit einer kleinen fruchtigen Brause starten.
00:01:47: und was verkosten!
00:01:48: Das ist etwas Besonderes und zwar Schülerinnen und Schülern der elften Klasse am Schloss Neubauern haben ja nämlich eine ganz liebe E-Mail geschrieben und mich gebeten dass wir diese Schlosslimo mal probieren.
00:02:00: Gibt ihr das Mal?
00:02:01: Ja
00:02:02: danke schön darf ich schon
00:02:03: öffnen.
00:02:03: Klar mach mal auf.
00:02:06: Das ist eine Limonade, die im Rahmen eines Schulprojekts entstanden ist und die man nun tatsächlich online kaufen kann.
00:02:15: Mango-Limonade.
00:02:18: Probieren wir mal!
00:02:23: Wie schmeckt's?
00:02:24: Also ich finde es tatsächlich am süßen Ende aber an sich ist der Geschmack... also wenn man süße.
00:02:28: ich muss dazu sagen, ich trink sonst nicht wahnsinnig viel Süß in Limonaden.
00:02:33: Schmeckt schön nach Mango.
00:02:35: Also der Mango-Geschmack kommt sehr gut raus, schön pritzelig.
00:02:38: Also ich kann mir das schon ganz gut vorstellen, im Sommer so als erfrischte Limonade.
00:02:41: Aber es ist auch jede Menge Zucker dran würde ich mal sagen.
00:02:44: Und ist Aroma drinnen?
00:02:45: Weil das schmeckt doch sehr intensiv nach Mango muss ich sagen.
00:02:49: Mango Saftkonzentrat.
00:02:51: Aha noch gut!
00:02:52: Ja also eigentlich ein gelungenes Produkt für mich.
00:02:55: die Frage ist es für dich eine Innovation oder ist es ein schönes Schulprojekt und ein netter Versuch?
00:03:03: Also es ist mehr als nur ein netter Versuch.
00:03:05: Also erstmal Hut ab an die Schülerinnen und Schülern, die das auf die Beine gestellt haben weil wir wissen beide was es heißt um Produkt mal von der Entwicklung bis in die Dose auf den Markt zu bekommen.
00:03:12: Da steckt schonmal jede Menge Arbeit dahinter und das als Schüler also richtig gut und ich finde auch ein gelungenes Produkt.
00:03:18: so Es ist eine Innovation.
00:03:21: Nein!
00:03:21: Ich kenne eine Mango-Limonade aus dem Biomarkt, also insofern ist es jetzt keine Innovation.
00:03:27: Aber das heißt nicht, dass nicht trotzdem noch Platz ist auch für eine weitere Mangolemonade.
00:03:30: Insofern isst es ein weiteres gutes Produkt aber es ist keine Innovation!
00:03:34: Was ist der Unterschied zwischen der Innovation und einer Geschmacks- oder Produktvariation?
00:03:40: Also eine Innovation muss man schon einen echten Sprung nach vorne bringen.
00:03:44: Es gibt Produktinnovation, es kann eine Prozess-Innovation sein.
00:03:47: Es kann auch eine Geschäftsmodell-Innovation sein aber etwas wirklich Neues, also etwas was ein Problem sozusagen neu gedacht hat.
00:03:56: und wenn ich jetzt mal an so einen Joghurt mit AirBass World denke irgendwie dann ist das einfach ein nettes Marketing, aber keine Innovation.
00:04:04: Und wenn ich einmal eine Innovation denke in der Lebensmittel oder im Food Bereich.
00:04:10: Ich sag mal, eine Geschäftsmodell-Innovation war Hello Fresh damals.
00:04:14: Also das ist sozusagen eine Vertriebskanal.
00:04:16: Innovation ja gewesen im Grunde genommen zu Kochboxen aber auch so was wie My Müsli also personalisierte Müslis da war das Produkt an sich nicht neu die Technologie war auch nicht neu Aber die Art und Weise des Vertriebes war neu Insofern das waren wirkliche Innovationen, genau.
00:04:32: Oder wenn ich jetzt mal an vegane Mayonnaise, ich meine jetzt mittlerweile gibt es sie auch schon länger auf dem Markt.
00:04:37: Aquafar basierte Mayonnaise und das war schon damals auch eine Innovation als es auf den Markt kam.
00:04:43: Ich war so letztens mal auf einem Handelsmarkenkongress der hieß Es ist eine richtige Innovation braucht zur einen halben Jahre Entwicklungszeit Und charakterisiert sich dadurch dass man uns nicht schnell kopieren kann.
00:04:53: also dieses Kopikett Thema Das lässt man dann hinter sich weil ja das Produkt selbst so komplex ist und dadurch eben nicht kopierbar.
00:05:01: Würde ich ein bisschen Frage zeichnen?
00:05:03: Also trifft in meiner Augen nicht auf alle Innovationen zu, es trifft mit Sicherheit zu auf Technologie-Innovation.
00:05:08: also Technologiennovation sind in der Regel zeitlich haben sie einen etwas anderen Entwicklungsrahmen und wir sprechen ja nachher auch noch über Biotechnologieprojekte.
00:05:17: also da sprechen wir durchaus über die Entwicklungszeiten von fünf bis zehn Jahren und die sind dann auch schwerer zu kopieren solche schwierigen und komplexen Prozesse.
00:05:26: Aber wenn ich jetzt mal anschaue, sage ich einmal in meinem Müsli die Idee an sich.
00:05:30: Ich sag nicht das es irgendwie total einfach ist so ein Geschäftsmodell erfolgreich auf den Markt zu bringen aber die Idee kann ich natürlich schnell kopieren und es war trotzdem eine Innovation damals.
00:05:39: Also Innovationen haben verschiedene Aspekte, das finde ich ziemlich spannend.
00:05:44: Einer davon ist ja für mich auch der Druck von außen.
00:05:47: also es gibt ja gerade an einer Stelle ganz besonders deutlich viel Druck beim Rohstoff selbst.
00:05:52: Der Markt steht unter Druck weil's eben zu wenig Rohstoffe gibt.
00:05:57: Wie siehst denn du das?
00:05:57: Das war ja für uns beide auch so ein Stück weitem Anlass, uns mit Future Food Technology in diese Richtung zu bewegen.
00:06:04: Welche Rohstoffe sind heute schon so unter Druck, dass die Lebensmittelindustrie eigentlich handeln müsste?
00:06:10: Also wo man es stark gesehen hat ist das Thema Kakao.
00:06:13: Da gab es regelrecht eine Preisexplosion in den letzten Jahren.
00:06:17: Man muss dazu sagen, jetzt im letzten zwölf Monaten ist der Preis wieder etwas heruntergegangen.
00:06:24: Grund hierfür waren damals Ernteausfälle in Westafrika insgesamt die klimatischen Verhältnisse, die sich negativ ausgewirkt haben auf die Ernten.
00:06:33: man hat hier eine relativ starke regionale Konzentration im Anbau von Kakao-Pflanzen.
00:06:39: Also der Kakaobau war in jedem Fall ein großes Thema.
00:06:41: Vanille, also Vanille ist chronisch einfach knapp.
00:06:43: Ich meine heute ist es schon so dass das ninety-fünf Prozent der Vanillee-Arem eigentlich synthetisch hergestellt werden.
00:06:49: Palmöl ist auch ein Thema aber auch sowas wie Fischäelöl, also auch über Fischung steigende Nachfrage durch den Trend nach Omega drei Fetten beispielsweise Kaffee ist ähnlich wie Kakao zu sehen.
00:07:03: Das sind so Rohstoffe, wo wir jetzt schon eine Knabheit erleben oder eben eine Preisexplosion?
00:07:09: Oder auch das ist ne dritte Ausprägung teilweise Schwankungen in den Qualitäten.
00:07:13: Ist es denn aber so dass die Industrie da so langfristig denkt?
00:07:17: also wenn ich jetzt das Beispiel Kakaopreise nehme das ja meine Eindrucken ein Stück weit.
00:07:21: das sagt man ah jetzt ist der Preis wieder unten jetzt ist er trock raus.
00:07:24: jetzt kann ich mich hier wieder zurücklehnen so nach dem Motto naja wenn man nur lange genug wartet dann wird schon wieder gut.
00:07:30: Wie ist da deine Eindruck?
00:07:31: Ja, den teile ich durchaus ein wenig.
00:07:34: Jetzt kann man natürlich auch nicht in jeden Konzern von außen rein schauen.
00:07:37: Es gibt durchaus Konzerne also im Bereich Kakao die sich an Start-ups beteiligt haben, die sich um Alternativen bemühen sage ich mal, die dann in dem Bereich forschen.
00:07:45: Also insofern würde ich sagen der hat schon bisschen was.
00:07:48: oder in den Konzernen findet dadurch aus eine Bewegung statt.
00:07:51: Ich glaube ich weiß nicht ob sie selber forschen aber Sie investieren zumindest in Unternehmen Denen diesen Bereich tätig sind.
00:07:57: Aber ich würde auch sagen langsam.
00:08:00: Langsam und vorsichtig, auch der große Mittel stand mit Sicherheit noch nicht.
00:08:05: Was man allerdings sieht, das ist ja vielleicht ein Schritt in die Richtung ... Wir sind Schokoladenalternativen wie beispielsweise in Deutschland bekannt.
00:08:13: Die werden teilweise durchaus irgendwie probiert und in den Produkten angewendet.
00:08:20: Die Knappheit an sich ist ja nur ein Aspekt, das andere ist auch die Qualität.
00:08:24: Also durch Klimawandel letztendlich auch durch Preisdruck.
00:08:28: Durch Klimawandel und durch Preistruck hat man eine sehr große Spambreite dessen was der Markt an Qualitäten liefert.
00:08:36: Ist es ein unterschätztes Problem?
00:08:38: Ja also die Qualitet in den Rohstoffen Das ist sicherlich auch eine Thematik.
00:08:42: Wenn wir jetzt mal Olivenöl anschauen, die Oliben, die früher geerntet werden aufgrund der Hitze haben geringeren Polyphenolgehalt beispielsweise.
00:08:49: Auch die Qualität der Kakao-Masse ... Der Kakaobohn hat sich verändert in den letzten Jahren.
00:08:55: Also das ist durchaus auch ein Thema und das heißt natürlich für die Industrie möglicherweise eben Anpassungen teilweise in Rezepturen usw.
00:09:02: Also es hat auch ne Folge.
00:09:04: D.h.,
00:09:04: ich sag mal, eine Stabilisierung der Produktqualität wieder hinzubekommen das ist ja auch beispielsweise möglich über biotechnologische Verfahren, ist sicherlich total erstrebenswert.
00:09:15: Ja und da sind wir ja schon mittendrin für uns beide die Biotechnologie der Zukunftsansatz schlechthin um solche Probleme zu lösen.
00:09:22: gerade wenn man mit Industrie spricht hört man jedoch überall Schlagwörter ja vielleicht auch gar nicht so bekannt sind, die auch selten wirklich erklärt werden.
00:09:30: Und jetzt habe ich mir überlegt, vielleicht machen wir uns da mal ein Bild dazu?
00:09:34: Vielleicht gehen wir da mal mehr ins Detail und starten mit der Präzisionsfermentation.
00:09:38: Auch wenn das jetzt vielleicht in einer oder in die andere abschreckt.
00:09:40: aber was steckt denn für dich hinter diesem Begriff?
00:09:43: wie würdest du das jemand erklären, der so noch nie etwas davon gehört hat?
00:09:47: Was ist denn Präzesionsfermentation?
00:09:50: Genau, ich gehe vielleicht noch mal einen Schritt zurück und sage überhaupt mal biotechnologische Verfahren.
00:09:54: Was meinen wir eigentlich damit?
00:09:55: Und da kann man darunter fällt die klassische Fermentation durchaus, darunter fehlt aber eben auch die Präzisionsfermentationen, Pflanzenzellkultivierung – es gibt noch weitere Verfahren!
00:10:04: Aber das sind so die drei, die jetzt, sag' ich mal im Moment, den wir am häufigsten begegnen wenn es darum geht Rohstoffe herzustellen.
00:10:13: Ich fange mal an mit der klassischen Fermentation.
00:10:14: Das ist eine der ältesten Lebensmittelverarbeitungsprozesse der Menschheit Und das Grundprinzip ist hier, dass man ein Mikroorganismus und beispielsweise sind es Bakterien oder Hefen.
00:10:26: Die wandeln organische Stoffe um.
00:10:27: meistens ist es Zucker, Insäure oder Alkohol oder Gase.
00:10:32: Diese Mikro-Organismen tun dabei genau das was sie eben von Natur austun.
00:10:36: Das begegnet uns in ganz vielen Produkten.
00:10:40: Kefir, Buttermilch, Quark – das ist alles über Fermentation hergestellt.
00:10:44: Das kennt man ja auch?
00:10:46: Ganz eine tolle Sendung.
00:10:47: gerade zu Tempeh mit Vortesttempeh kann ich echt empfehlen.
00:10:53: Wo ich es spannend fand, dass die da ganz genau differenzieren zwischen der Milchsäurefermentation und der Pilzfermentation.
00:10:59: Da gibt's bei der traditionellen Fermentation viele Spielräume
00:11:03: Genau, es gibt ja auch ganz unterschiedliche Anwendungsbeispiele.
00:11:06: Ich habe eben Milchprodukte genannt, irgendwie Brot und Backwaren, also jeder kennt Sauerteig, da werden irgendwie Hefen- und Milchsäurebakterien, genau vergerne Mehlzucker, und erzeugen dann dadurch CO², dadurch geht der Teig ja auch so schön auf!
00:11:19: Getränke, Bier sind alles so die Beispiele.
00:11:21: Von denen haben alle schon mal gehört.
00:11:22: wir wissen wahrscheinlich auch wissen die meisten dass auch Kakaobohnen ein Fermentationsprozess durchlaufen direkt nach der Ernte nämlich und erst dann überhaupt dieses Kakao Aroma sich entfalten kann und entsteht Genau.
00:11:34: also das ist so die ganz klassische Fermentation.
00:11:37: So bei der Präzisionsfermentation.
00:11:40: da ist es ebenso dass der Mikroorganismus so genetisch verändert wird, dass er ein fremdes Molekül produziert.
00:11:47: Also eins das er von Natur aus eigentlich nicht
00:11:49: herstellen würde.
00:11:50: Aber genetische verändert?
00:11:52: Ja der Mikroorganismus selber wird tatsächlich genetischer verändert und es ist jetzt ganz interessant denn im Endprodukt selber also das was produziert wird, das ist im Grunde genommen nicht...also das ist nicht nur im Grunden genommen sondern das ist nie genetischen verändert.
00:12:06: Sondern das ist eigentlich Eins zu Eins sag ich mal entspricht durchaus dem eigentlich ein Produkt, das man auch herstellen wollte.
00:12:13: Das heißt du beginnst eigentlich mit einem völlig anderen Produkt um dann ein Zielprodukt daraus zu generieren?
00:12:21: Richtig genau!
00:12:22: Beispiel Vanillin.
00:12:23: Vanillinen ist zum Beispiel genau was vielleicht also Vanillins wird.
00:12:27: natürliches.
00:12:28: Vanillen wird größtenteils genauso hergestellt aber auch und ich sag mal das ist einem auch immer nicht so ganz bewusst aber lab Also das Lab wird heute eigentlich, oder das Chemusin was man für die Herstellung von Käse benötigt.
00:12:43: Wird genau über Präzisionsferimentation schon seit den neunzigern Jahren hergestellt.
00:12:46: also dass es jetzt auch präzisionsfermentation ist auch nichts was es jetzt irgendwie seit fünf jahren gibt sondern es gibt's auch schon ewig und wie gesagt seit den Neunzigeren ist es bereit in unserem Käse so und Käseprodukte die wir kaufen meistens steckt er schon ein bisschen präzesionsfermentation auch drin Genau.
00:13:00: Das heißt dieses Bang, da haben wir jetzt einen neuen Trend das ist jetzt plötzlich da, das ist eigentlich fake.
00:13:06: tatsächlich ist es ja auch schon ein Stück weit sehr lange am Markt und erforscht.
00:13:11: was ist denn aber jetzt würdest du sagen das neue daran?
00:13:13: Was macht's jetzt gerade so spannend?
00:13:16: Ich glaube dass wir jetzt sozusagen in Felder hineingehen oder uns eben aufgrund ich sage mal ganz unterschiedlicher Rahmenbedingungen weil eben Rohstoffe knapp werden usw.
00:13:26: genau dieser dieses Prozesses bedienen, dieser Präzisionsfermentation bedienen und die anwenden einfach auf ganz neue Anwendungsfälle.
00:13:33: Also wir probieren beispielsweise tierisches Protein ohne Tier herzustellen ja also Kasein beispielsweise.
00:13:38: das Thema Vanillin hatten wir schon.
00:13:40: Wir stellen Fette mit definierten Fettsäure Profilen her also beispielsweise Kakaobutter Ja?
00:13:46: Dieses Kakaoputter-Fettsäurer Profil
00:13:48: Alternativen dazu
00:13:49: Genau richtig genau also Kakao Butter Equivalente Genau.
00:13:53: Und deswegen wird dieser oder deswegen hört man heute wieder mehr über Präzisionsfermentationen, weil da einfach gerade wieder mehr geforscht wird.
00:14:03: Ja das ist ja auch ein Punkt!
00:14:04: Es ist extrem viel in diesem Bereich noch unerforscht.
00:14:07: dadurch dass eine Vielzahl an Enzymen und Bakterien und Pilzen hier zusammenwirken können ergeben sich so unendlich viele Möglichkeiten auch in der Forschung und letztendlich dann im Lebensmittelbereich die bisher überhaupt noch nicht entdeckt sind sichert schön langsam ins Bewusstsein der Menschen in der Lebensmittelindustrie, weil sie eben wissen okay damit können Sie vielleicht Ihre bestehenden Probleme ein Stück weit lösen.
00:14:33: Eine andere Technologie geht ja noch einen Schritt weiter kommt auch immer wieder in der Presse, in den Medien oder in der Branche vor die Zellkultivierung.
00:14:42: Genau die Zellekultiverung Was man schon gehört hat ist so Kaltivated Meat, also das ist etwas was sich auf dem Markt jetzt noch nicht durchgesetzt hat.
00:14:50: Es ist auch noch gar nicht zugelassen in Europa.
00:14:53: aber Das kennt schon jeder, das hat man schon mal gehört.
00:14:56: So und im Grunde kann man genau das ... Oder ja oder das ist mein Schalkel.
00:15:00: Konnt man schon lesen so!
00:15:01: Und im Grund genommen lässt sich das genauso auch auf pflanzliche Zellen übertragen.
00:15:04: Bei der Pflanz-Zellkotivierung ist es so dass man eine Pflanzenzelle also nicht den ganzen Organismus in ein Bioreaktor züchtet.
00:15:12: Wie genau wird das gemacht?
00:15:13: Man nimmt eine winzige Gewebemasse aus der Pflanze oder beispielsweise auch aus der Kakaobone Und diese Zellen werden dann isoliert und in einer Nährlösung kultiviert.
00:15:23: Im Bioreaktor vermehren sich die Zellen später, produzieren ihre natürlichen Inhaltsstoffe.
00:15:30: Genau so kann man aus einer Kakao-Bone eine Kakaomasse herstellen im Bioreactor.
00:15:41: Man hat keinen Feld, keine Ernte oder Saison, keine geografische Abhängigkeit, gar nichts!
00:15:45: Diese Prozess gibt es bereit.
00:15:48: Es ist noch nicht im industriellen Maßstab heute verfügbar, aber es gibt es im Labor- und Pilotmaßstab, also auch schon etwas größer.
00:15:55: Aber in einem Zehntausend Liter Bioreaktor wird das heute noch nicht produziert.
00:16:02: Ich glaube relativ fest daran, dass es für viele pflanzliche Rohstoffe die Zukunft sein wird, dass man genau so Rohstoff herstellen wird.
00:16:09: Ich erklär mir das Thema Zeltkultivierung ja immer mit diesem Bild, dass man als Kind das Salz im Wasser auflöst und dann die Salzkristalle rund um sich Holzstab zu wachsen beginnen.
00:16:20: Vielleicht ist es ja so, da hast du auch drei Kinder vielleicht?
00:16:23: Wären die ja Kinder ein paar Jahre mit Zelt-Kultivierungen spielen und dann keine Ahnung ihr Steak selber oder ihre Tafelschokolade selber
00:16:31: züchten?
00:16:32: Ja ich sehe schon die Bioreaktoren bei uns am Garten.
00:16:35: Es wird ein teures Investment aber möglich, möglich ist es vielleicht!
00:16:39: Aber das sind wir schon bei einer ganz anderen Frage, nämlich die technischen Hürden.
00:16:43: Warum wird denn das heute noch nicht so im Breiten?
00:16:46: Feld gemacht.
00:16:46: Was ist denn das Problem mit der Zeltkultivierung?
00:16:49: Was ist daran heute noch wirklich
00:16:50: schwierig?".
00:16:51: Also diese Prozesse, sage ich mal oder die auf einen Industrie-Maarstab zu bekommen, da gibt es noch einige Hürden.
00:16:58: Das eine ist die Pflanzenzellkultiverung, also die sekundäre Metabolitum und Fette werden oft nur unter Stressbedingungen produziert.
00:17:05: Desnächst ist diese Zusammensetzung der Nährmedien – das muss man auch immer von Pflanzenzelle zur Pflanzenzelle eben... neu sich überlegen und die sind teilweise auch sehr teuer.
00:17:15: Dann haben wir das Problem, dass diese Zelllinien genetisch instabil werden können über einen längeren Zeitraum.
00:17:20: Auch das ist ein Problem.
00:17:21: also dann hat man mal sage ich mal eine Zellenlinie aufgesetzt und die kann man vielleicht auch zwei Jahre lang verwenden wenn alles gut läuft Und dann musste man sie neu aufsetzen so und hat am Ende auch wieder die gleiche Produktqualität.
00:17:32: Also das ist ein Thema, natürlich auch was nachher die Investitionen?
00:17:36: also so ein Bioreaktor da muss man mehrere Millionen Euro investieren für eine Produktion.
00:17:43: Also, es gibt noch einige technische Hürden und es gibt auch noch einige Hürde sozusagen nachher so eine Produktion aufzusetzen.
00:17:51: Aber ihr seht schon das ist genau der Grund warum uns beide das so interessiert die Jenny und mich weil ja das ist ne Herausforderung aber es ist durchaus machbar und ich glaube wenn man das verantreibt und auch dieses Ziel vor Augen hat was man dann in letzter Konsequenz tatsächlich aus so einem Prozess erreichen kann dann ist das schon enorm und dann ist da auch sehr motivierend an der Strebenswert oder?
00:18:11: Ja total!
00:18:13: aber man hat einfach einen Weg vor sich, das ist gar keine Frage.
00:18:15: Also ich sag mal die ganzen regulatorischen Anforderungen an so Produktionsanlagen nachher werden da sicherlich auch noch steigen.
00:18:21: mit der Skalierung also heute wäre so ein Produkt ja noch gar nicht zugelassen in Europa und alleine die Stilität in so einem großen Maßstab sicherzustellen also hat man da irgendwie einen Kontaminationsereignis müsste meine ganze Scharge im Grunde dann wegschmeißen usw.
00:18:35: Das sind auch noch ein paar Hürden zu nehmen, aber ich bin mir auch sicher dass es nicht erst in zwanzig Jahren erfolgt sein wird.
00:18:41: Was ist denn die realistischen ersten Anwendungen?
00:18:45: Wo es nicht nur eine große Vision ist, sondern wo es vielleicht schon in fünf, sechs Jahren im Regal stehen könnte.
00:18:52: Das muss man wirklich von Produkt zu Produkt gucken und auch hier differenzieren.
00:18:56: Also na ich würde mal sagen Kakao-Masse, irgendwas zwischen fünf und zehn Jahren.
00:19:02: Dass wieder Kakaobutter, also Kakaofett sozusagen in Produkten erscheint... Sieben bis zehn Jahre vielleicht
00:19:08: sagen.
00:19:09: Und denkst du, wird es dann eins zu eins diese Kakao-Butter sein oder diese Kakamasse?
00:19:13: Oder wird sich die irgendwie unterscheiden von einem klassischen Kakaor oder einer klassischen Tafelschokolade?
00:19:18: Also man könnte sie theoretisch ein zu eins abbilden kann sie auch noch optimieren.
00:19:22: also man kann genau hier auch da hin wirken dass man sagt man möchte Polyphenol gehalten beispielsweise erhöhen.
00:19:28: also da gibt's dann auch noch durchaus Spielraum nachher.
00:19:33: Aber man könnte es theoretisch ein zu eins sein.
00:19:34: Ich glaube, das ist auch der Vorteil gegenüber Kakao-Alternativen die auf Alternativen oder anderen Rohstoffen wirklich basieren also auf Sonnenblumen oder oder oder kennen.
00:19:43: Es ist wirklich der Vorteile dann von einer Pflanzenzerkultivierung dass man also idealerweise wirklich auch die Fettprofile und so weiter was einen zu eins abbilden kann.
00:19:54: Unser Handaufsherz.
00:19:55: wirdst du so ein Produkt an kaufen wenn dann auf dem Produkt steht aus biotechnologisch hergestellten Rohstoff?
00:20:01: Also ich sofort.
00:20:03: Glaub' ich sehr unkritisch,
00:20:04: ja?
00:20:05: Ja,
00:20:05: total.
00:20:06: Auch Fleisch!
00:20:07: Hättest du da nicht Angst dass dann plötzlich irgendwas im Bauch zu wachsen beginnt weil dann vielleicht irgendwelche Zellen da vorher freulich in einem Nährstoffmedium vor sich hin gewachsen sind?
00:20:17: So mit meinem Bio-Reaktorbauch.
00:20:20: Ich glaube nicht,
00:20:20: nein.
00:20:22: Hätte ich für ausgeschwaffen.
00:20:24: Wir beide sind ja ein Bereich der sich extrem schnell entwickelt.
00:20:28: Ich frag dich jetzt mal so als Co-Gründer.
00:20:31: Wie sind denn so deine wichtigsten Quellen?
00:20:32: und wo sehen Sie?
00:20:35: Gott, vielseitig!
00:20:36: Man muss ja sagen wir sind auch nicht nur wir zwei, weil wir noch ein Biotechnologen mit an Bord.
00:20:39: Was schauen wir uns an?
00:20:40: Wir schauen Studien an, wir lesen Paper, wir gucken... Es gibt eben also die relevanten Institute.
00:20:46: was veröffentlichen die gerade für Paper?
00:20:49: Dann Fachkonferenzen, ganz wichtig.
00:20:51: Das ist dann häufig auch hochstoffspezifisch.
00:20:54: Gespräche mit Experten.
00:20:57: also das sind sicherlich keine Artikel die man in der FHZ jetzt liest sondern aber da habe ich mittlerweile meine Quellen und wir wissen ja auch bei welchen oder welche Institutern in den Bereichen forrschen.
00:21:07: wir sind mit denen im Austausch Ja und so kommen wieder immer weiter und bauen unser Wissen weiter auf.
00:21:12: Und ich muss sagen sehr interessant.
00:21:15: Da kommt die KI auch an ihre Grenzen bei dem Thema.
00:21:18: Also man sieht schon immer wieder, da fängt sie an zu hallucinieren.
00:21:21: Da gibt es viele Themen wo gar keine Ergebnisse kommen oder eben falsche Ergebnisse kamen.
00:21:27: also ich merke dann muss man tatsächlich mit den Leuten reden und in die Schubladen gucken weil sonst landet meine Sackgasse.
00:21:32: Da bin ich schon bei der nächsten Frage du bist keine Biotechnologie nicht ja auch nicht?
00:21:37: Wo liegt denn dann der Wert der Arbeit die du leistest.
00:21:41: Der Biotechnologe im Team ist klar, der hat sozusagen das Fachwissen.
00:21:45: aber wie siehst du das?
00:21:47: Ist es das technische Wissen, den Marktüberblick und das Netzwerk?
00:21:51: Also es ist glaube ich ganz viel Vernetzen verbinden auch erläutern also sozusagen genau diese Brücke zwischen den Instituten häufig und Industriepartnern.
00:22:01: beispielsweise dann eben jetzt mittlerweile auch das Netzwerke.
00:22:05: Wie weit ist in welchem Bereich Werbo forscht?
00:22:10: Nichtsdestotrotz braucht es auch immer wieder den Blick eines Biotechnologen auf die Prozesse und auf die Ergebnisse.
00:22:17: Insofern sind wir an diesem Team ganz gut aufgestellt, aber die Mischung macht es ja dann wie häufig.
00:22:22: Stichwort Netzwerk – wie konkret siehst du denn das Verhältnis von Future Food Technology zu Start-ups, zu Forschungseinrichtungen oder zu Forschungsprojekten?
00:22:32: eine Konkurrenz oder ergänzend?
00:22:36: Absolut nicht.
00:22:37: Wir sehen uns als Partner und haben bei einem ganz konkreten Produkt gesagt, da gibt es schon bereits so gute Prozesse auf dem Markt.
00:22:45: Da brauchen wir überhaupt nicht das Rad neu erfinden und haben dann eine Kooperation mit einem jungen Unternehmen, dass das einer universitären Projekt heraus entstanden ist.
00:22:54: Sind wir dort angegangen für ein Industriekunden Genau, also insofern überhaupt nicht.
00:22:59: Wir wollen ja auch nicht die Welt neu erfinden und wir stellen uns jetzt selber auch nicht ins Labor sondern was wir machen ist wir prüfen, wir kochern die Prozesse an, die es gibt.
00:23:08: Wir vergleichen auch Prozisse miteinander Ergebnisse miteinander genau.
00:23:13: Sich ganz genauso wenn ihr das hört vielleicht auch ein Projekt habt oder eine Idee dann meldet euch gerne bei uns weil wir sind immer neugierig und wir freuen uns auf den gemeinsamen Austausch.
00:23:23: Jetzt vielleicht aber doch der Blick nach vorne.
00:23:25: Welche Rohstoffe, welche Produkte werden denn in zehn Jahren deiner Meinung nach im Supermarkt Standard sein?
00:23:31: Und welche werden deine Meinung nach trotz großer Versprechen verschwinden?
00:23:36: Blick in die Glaskugel, Jenny!
00:23:39: Also ich habe Standard in zehn Jahr sind präzisionsfermentierte Milchproteine also Kasein, Molke weitere Aromen.
00:23:47: Standard sind vermutlich kultivierte Fette in Produkten angewendet werden, also Süßigkeiten oder Backwaren.
00:23:57: Das glaube ich
00:23:57: auch.
00:23:59: Was sagst du zur Regulatorik?
00:24:01: Also wird die da einen Hebel vor
00:24:03: schieben?
00:24:04: Wird das dann überhaupt möglich sein in einer doch etwas skeptischen EU?
00:24:10: Genau, also du hattest ja eben nach einem zehn Jahreszeitenhäuser gefragt.
00:24:13: Insofern war ich da ganz optimistisch und das wäre ich auch durchaus noch.
00:24:16: Also ein Problem ist aber durchaus dass diese Zulassungsverfahren in Europa sehr lang dauern und wir haben einen Wettbewerbsnachteil gegenüber den USA beispielsweise oder Singapur Und man muss sozusagen wenn man ein neues Lebensmittel auf den Markt bringt eine Novel Food-Zulassung durchlaufen Und der Novel-Food fällt alles, was vor dem Jahr aber in der EU nicht wesentlich von Konsumenten konsumiert oder verzerrt wurde.
00:24:41: Es gibt eine Verordnung, die eben das Verfahren regelt und man muss einen Antrag bei der sogenannten FSA stellen.
00:24:48: Das kann schon mal zwischen anderthalb bis fünf Jahren dauern.
00:24:53: Aber jetzt hast du ja nach zehn Jahren gefragt und insofern bin ich da schon ganz optimistisch, dass man das in zehn Jahren hinbekommen sollte.
00:24:58: Ja aber das ist durchaus ein Problem oder ein Problem, aber es ist durchaus etwas was den Prozess sehr verlangsamt.
00:25:06: Ich bin mir noch nicht ganz so sicher ob ich den Optimismus sortiere, nachdem's jetzt fünf Jahre gedauert hat bis wir wieder Marmelade aufs Glas schreiben dürfen und Marmelades sagen dürfen.
00:25:15: Das war auch nicht so rasant, aber wer weiß?
00:25:18: Ja, ich bin da durchaus guter Dinge.
00:25:20: Ich glaube der Prozess für einen Novel Food-Anmeldung soll ja überarbeitet werden.
00:25:23: also insofern vielleicht kommen wir dann von den zehn Jahren nach die sieben Jahre irgendwie noch runter.
00:25:28: Aber wir wollen in den.
00:25:28: Lebensmittelsicherheit ist natürlich auch sehr wichtig!
00:25:32: Wir werden auf jeden Fall Wetten abschließen.
00:25:33: Liebe Jenny, vielen Dank für das Gespräch!
00:25:35: Ich freue mich total.
00:25:37: Ich glaube wir haben heute wieder sehr klar gemacht, dass biotechnologische Rohstoffe kein Zukunftsthema mehr sind.
00:25:43: Sie sind jetzt schon in der Gegenwart angekommen und ich glaube man muss jetzt loslegen damit man sich diesen Bereich annehmen kann und damit man vor allem nicht den Anschluss verpasst.
00:25:51: Vielen Dank Stefan fürs Gespräch.
00:25:52: es hat viel Spaß gemacht
00:25:53: und
00:25:54: ja ich hoffe auch viele weitere Projekte in dem Bereich.
00:25:56: Das ist nämlich ein wirklichen Themenfeld was ganz viel Freude bereitet.
00:26:00: Das war's für heute von FoodFact.
00:26:02: Biotechnologische Rohstoffe, Präzisionsfermentation, Zellkultivierung – ich denke wir haben heute in kurzer Zeit sehr viel Klarheit in ein komplexes Thema gebracht das im Lebensmittelbereich aber noch viel zu selten offen diskutiert wird!
00:26:16: Wer mehr über Future Food Technology erfahren will kann gerne bei www.futurefoodtechnology.com.
00:26:22: nachlesen einfach zu merken.
00:26:25: Alle weiteren Infos findest du wie immer auf unserem Instagram-Kanal.
00:26:28: Food Fakt Unterstrich Podcast.
00:26:31: Baba und Servus bis zum nächsten Mal!
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