Food Fak(t)

Bei Food Fak(t) servieren wir die Zukunft auf dem Teller. Food-Pionier Stefan Fak taucht in die spannendsten Entwicklungen der Ernährungswelt ein: Fleisch aus dem Labor, Milch aus dem Drucker, Proteine aus der Luft. Das sind nur einige der Dinge, die wir bei Food Fak(t) beleuchten. Dinge, die unsere Ernährung in Zukunft vielleicht neu definieren werden.

Hier erfahrt ihr nicht nur, was hinter diesen neuen Ideen steckt, sondern auch, wie solche Innovationen unser Essen und unsere Umwelt beeinflussen können. Jede Episode beleuchtet ein neues Thema, stellt Fragen und sucht Antworten. Gemeinsam mit Expert:innen und Visionären erkunden wir, was in Zukunft auf unseren Tellern landen könnte. Wie Technologie, Natur und Kreativität zusammenwirken, um neue Ernährungslösungen zu schaffen.

Food Fak(t) ist die neue Anlaufstelle für umweltbewusste Genießerinnen und Genießer, Technologie-Enthusiasten, kritische Verbraucherinnen und Verbraucher und alle, die sich für das Essen von morgen interessieren. Alle zwei Wochen auf Spotify, Apple Podcast und wo immer ihr Podcasts hört.

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Neueste Episoden

#79 Das kommt beim Storyteller auf den Teller mit Sebastian H. Schröder

#79 Das kommt beim Storyteller auf den Teller mit Sebastian H. Schröder

‧ 40m 38s

Eine Firmengeschichte, in der immer alles glattlief, ist meistens nicht wahr. Gute Geschichten über Essen erzählen von Höhen und Tiefen und von dem Kampf, der nötig war, um dort anzukommen, wo man heute steht. Erst da zeigt sich, ob hinter einem Produkt Überzeugung steckt oder nur Werbung.

Sebastian H. Schröder ist Journalist und Host von Foodsteps, dem Nachhaltigkeitspodcast des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE). Ernährungsprofi ist er nach eigener Aussage nicht, seine Ressorts sind Gesellschaft, Politik und Kultur. Zehn Jahre hat er in der Werbung gearbeitet. Deshalb merkt er sofort, wenn eine Marke „seit 1899" auf die Packung schreibt, es die...

#78 Materie, Matrix, Mundgefühl: Die Physik des Essens mit Thomas Vilgis

#78 Materie, Matrix, Mundgefühl: Die Physik des Essens mit Thomas Vilgis

‧ 46m 9s

Zwei Minuten zu lang im Topf, und aus al dente wird Brei. Thomas Vilgis erklärt, warum das kein Geschmacksproblem ist, sondern ein Materialproblem – und warum die Industrie genau an dieser Stelle ihre teuersten Fehler macht.

Vilgis ist Physiker. Er leitet am Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz die Arbeitsgruppe Soft Matter Food Physics und lehrt Theoretische Physik an der Universität Mainz. Sein Gegenstand ist weiche Materie: alles, was sich mit bloßen Händen verformen lässt. Fruchtgummi gehört dazu, Mayonnaise, Käse – und die gekochte Nudel. Die trockene Spaghetti dagegen ist physikalisch ein Glas, sie bricht wie ein Glasstab. Beim Kochen durchläuft...

#77 Die Konditorei: Was heute zählt, was morgen kommt - mit Betty Schliephake-Burchardt

#77 Die Konditorei: Was heute zählt, was morgen kommt - mit Betty Schliephake-Burchardt

‧ 45m 15s

Vier Euro für ein Croissant in Berlin, keine zwei in Paris – und das Berliner kommt oft aus der Tiefkühltruhe. Wer wissen will, woran er im Café überhaupt noch erkennt, was er da kauft, bekommt hier Antworten von jemandem, der das Handwerk von innen kennt.

Bettina „Betty" Schliephake-Burchardt ist Konditormeisterin, Schokoladen-Sommelière und seit über zehn Jahren Jurorin bei „Das große Backen". Seit 2025 ist sie Präsidentin des Deutschen Konditorenbundes – als erste Frau an der Spitze eines Verbands mit rund 3.500 Betrieben.

Der erste Aha-Moment kommt früh: Nicht jedes Café ist eine Konditorei. Die Frühstückslokale mit Avocado, Sauerteig und Cheesecake...

#76 Bitter – der unterschätzte Geschmack mit Maik Behrens

#76 Bitter – der unterschätzte Geschmack mit Maik Behrens

‧ 41m 9s

Über Süße reden alle. Über Bitter fast niemand – dabei hat kein anderer Geschmack so lange darüber entschieden, was der Mensch schluckt und was er wieder ausspuckt.

Maik Behrens leitet am Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie die Arbeitsgruppe Taste & Odor Systems Reception. Er erforscht Bitterrezeptoren auf molekularer Ebene – und benutzt dabei die menschliche Zunge so selten wie möglich. Der Grund ist banal: Wer Strychnin vermessen will, kann es keinem Sensorik-Panel vorsetzen.

Stattdessen arbeitet sein Labor mit dem, was die Presse gern künstliche Zunge nennt. Menschliche Bitterrezeptoren wandern in Zellkulturen, die mit Geschmack nichts zu tun haben. In Testschalen mit 96...